Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal blickt auf erstes Jahr zurück

Ein Jahr „Vorzimmer zum Himmel“

1 jahr hospiz gelnhausen

Förderkreisvorsitzender Rolf Heggen, Pflegedienstleiterin Ursula Schlereth, Hospizleiter Frank Hieret und Förderkreis-Vorstandsmitglied Eugen Glöckner blicken zufrieden auf das erste Jahr im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal zurück.

Schwerstkranken Menschen ein würdevolles Zuhause für ihren letzten Lebensabschnitt bieten – mit diesem Ziel öffnete vor rund einem Jahr das Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal in Gelnhausen seine Tore. Ein guter Zeitpunkt, um einmal auf dieses erste Jahr im Gelnhäuser Hospiz zurück zu blicken, findet auch Einrichtungsleiter Frank Hieret. Gemeinsam mit Pflegedienstleitung Ursula Schlereth und den beiden Vorstandsmitgliedern des Förderkreises Rolf Heggen und Eugen Glöckner schaut er auf das erste Jahr in der Einrichtung zurück und zieht eine erste Bilanz.

Sonnenlicht fällt durch die Fenster in die hellen Räume, es duftet dezent nach Zitrone, es herrscht eine friedliche Stille. Gut ein Jahr ist es jetzt her, seit am 16. August 2017 der erste Gast in das Hospiz St. Elisabeth in Gelnhausen eingezogen ist. Seither haben 76 Menschen in der familiären und freundlichen Atmosphäre des Hauses ein Zuhause für den letzten Abschnitt ihres Lebens gefunden. Mit einer Auslastung von durchschnittlich 87 Prozent sind die Plätze des Hospizes dabei sehr gut nachgefragt. Der Großteil der Gäste kommt dabei aus dem Main-Kinzig-Kreis, der Anteil an Männern und Frauen sei in etwa gleich, wie Hieret ausführt. Der Altersdurchschnitt der Gäste reiche von 28 Jahren bis 94 Jahren. Dafür, dass es den Patienten in dieser Zeit an nichts fehlt, sorgen die knapp 20 Angestellten des Hospizes. Medizinische Versorgung, fachliche Pflege aber auch menschliche Zuwendung und die freundliche Art der Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich Bewohner wie auch Angehörige hier sehr gut aufgehoben fühlen. „Ein Gast sagte mir kürzlich er fühle sich hier wie im Vorzimmer zum Himmel“, verrät Hieret. Ein Lob, das ihn und sein Team sehr freut, zeigt es doch, dass das große Engagement aller Mitarbeiter hier von den Gästen gesehen und wertgeschätzt wird. Dazu gehört auch eine gute Portion Humor, wie er feststellt. Denn auch im Hospiz darf gelacht werden. Zu Hierets Devise gehört es deshalb auch, dass Haus so oft wie möglich mit Leben zu füllen. Vom Besuch einer Schulklasse, die im Winter mit den Bewohnern singt über Ausflüge für die Bewohner sofern dies noch möglich sei bis zur Gedenkfeier mit den Angehörigen verstorbener Bewohner reicht das Spektrum. Das Hospiz wird von der gemeinnützigen GmbH Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal getragen, zu der sich der Caritasverband für die Diözese Fulda, der Caritasverband für den Main-Kinzig-Kreis und der Förderkreis Hospiz Kinzigtal zusammengeschlossen haben. Hieret lobt dabei ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern der Hospizgesellschaft Dagmar Pfeffermann, Ansgar Erb und  Robert Flörchinger. Getreu dem Leitbild der Caritas gehöre es im Hospiz St. Elisabeth anders als in anderen Einrichtungen zur Philosophie, dass die Gäste auch wenn sie verstorben sind, noch einige Zeit im Hospiz verweilen können damit die Angehörigen sich auch in würdigem Rahmen von ihren Lieben verabschieden können.

Eine wichtige Säule des Hospiz St. Elisabeth ist auch der Förderkreis, der seit seiner Gründung beständig gewachsen ist. Rund 440 eingeschriebene Mitglieder zählt der Verein inzwischen, darunter 24 Städte und Gemeinden aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis. Ein gutes Zeichen für die große Solidarität auf kommunaler Ebene, wie der Förderkreisvorsitzende Rolf Heggen findet. Da die Kosten für die Unterbringung im Hospiz nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen erbracht werden, müssen die restlichen Gelder über Spenden eingenommen werden. Rund 50.000 bis 60.000 Euro jährlich seien notwendig, um diese finanzielle Lücke zu schließen. Mit viel Engagement ist der Förderkreis hier aktiv. Trotz allem Aufwands, der hinter diesem Engagement stecke, stellt Heggen aber fest, dass er es nicht als Arbeit empfinde: „Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das machen darf.“ Er lobte die gute Zusammenarbeit im Förderkreisvorstand, aber auch die gute Personalauswahl, die die Geschäftsführer der Hospizgesellschaft getroffen haben. Ein komplettes Team neu zusammenzustellen sei wahrlich keine leichte Aufgabe. Und mit Frank Hieret habe das Hospiz St. Elisabeth einen ganz besonderen Fachleiter: „Hieret lebt den Hospizgedanken mit jeder Faser“, findet Heggen. Das spiegelt sich auch in den positiven Rückmeldungen der Bewohner und ihrer Angehörigen wieder, die sich hier sehr wohl fühlen. Mit der Entwicklung des Hospizes seit der Eröffnung im vergangenen August sind sowohl der Förderkreisvorsitzende als auch Einrichtungsleiter Hieret sehr zufrieden. Und so wollen sie auch weiterhin mit vollem Einsatz dafür sorgen, dass sich die Bewohner des Hospizes St. Elisabeth Kinzigtal in ihrer Zeit hier so wohl wie möglich fühlen.

Spenden

  • Ohne Spenden geht es nicht!

    Gemäß der bundesweiten Rahmenvereinbarung für stationäre Hospize können nur 95 Prozent der laufenden jährlichen Betriebskosten auf den Pflegesatz/Bedarfssatz umgelegt werden. 5 Prozent der Kosten – beim Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal bis zu 50.000 Euro jährlich – sind vom Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. aufzubringen.

    Daher ist der Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V. auch nach der erfolgreichen Gründungs- und Aufbauphase auf Spendeneinnahmen angewiesen, da bereits durch diesen gesetzgeberischen Einfluss von einem defizitären Hospizbetrieb ausgegangen werden muss.

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  • Förderkreis Hospiz Kinzigtal e.V.

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